Kevin Durant ist jetzt Spieler der Houston Rockets. Die offizielle Bestätigung des Trades steht noch aus. Doch der MVP von 2014 wird mindestens in der kommenden Saison für das Team aus Texas spielen, weil er aktuell nur ein Jahr Vertrag hat. Das ist die eigentliche Geschichte. Im Februar sah es allerdings zeitweise so aus, als könnte der Weg ein anderer sein – nämlich eine mögliche Rückkehr zu den Golden State Warriors. Steve Kerr hatte damit viel zu tun, wenn auch nicht direkt.
Laut Logan Murdock von The Ringer endeten die Dinge zwischen KD und seinem damaligen Coach Steve Kerr nicht gut. Das war einer der Gründe, warum er seinen Wechsel zum kalifornischen Team im vergangenen Februar stoppte.
Der Reporter erklärt, dass Durantulas Abschied aus der Bay eher auf seine Meinungsverschiedenheiten mit dem head coach als auf einen Konflikt mit Teamkollegen wie Draymond Green zurückzuführen war. Er führt aus, dass Durant sich wiederholt – öffentlich wie privat – über Kerrs Offensivprinzipien in seiner letzten Saison bei den Warriors beschwert hat und diese Kritik auch nach seiner Unterschrift bei den Brooklyn Nets fortsetzte.
Im Laufe der Jahre legten beide zwar ihren Zwist bei, doch Durant hatte trotzdem nicht vor, noch einmal für Kerr zu spielen. Als Phoenix und Golden State im Februar eine Einigung erzielten, sagte der Spieler „nein“ – unter anderem wegen dieser Angelegenheit.
(Photo by Mark J. Rebilas-Imagn Images)