Die Analyse dessen, was vor sechs Jahren geschah, kann sich wie reine Spekulation anfühlen, besonders bei Moves wie dem Trade, bei dem Shai Gilgeous-Alexander von den Los Angeles Clippers zu den Oklahoma City Thunder geschickt wurde – und allem, was darauf folgte.
Der aktuelle Clippers-Headcoach Tyronn Lue blickt jetzt auf diesen mutigen Trade von 2019 zurück, der Shai und einen Stapel Draft-Picks nach OKC schickte, um Paul George zu holen.
„Ich bereue diese Entscheidung nicht, und wir reden regelmäßig darüber. Jeder der 30 general manager oder Präsidenten hätte in dieser Situation durchgezogen“, sagte der Coach ClutchPoints.
Auch wenn das viele heute für einen verrückten Move halten, betont Lue, dass man damals die Chance hatte, einen Elite-Spieler in der NBA zu landen.
„PG wurde Zweiter bei der MVP-Wahl. Er war ein Two-Way-Player. Wir sagten, er sei wie Jordan und Pippen. Und Shai war ein richtig guter junger Spieler, aber niemand konnte ahnen, dass er sich so entwickeln würde“, schloss er.
Ein Plan, der großartig klang
Der Trade ermöglichte es den Clippers, Kawhi Leonard und Paul George zu vereinen, zwei Spieler, die sie sofort zu Titelfavoriten machten. Lue steht voll hinter dieser Entscheidung.
„Im Rückblick wirkt alles perfekt, aber jeder hätte das getan. Wer etwas anderes behauptet, lügt. Shai heute? Darüber muss man nicht mal diskutieren, aber für mich war es damals eindeutig“, sagte er.
(Photo by Kelley L Cox-Imagn Images)