Pech für Jalen WilliamsSchock um Jalen WilliamsPech für Jalen Williams

Der Flügelspieler erleidet eine erschreckende Verletzung, die die Thunder fassungslos zurücklässt

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Von Larissa Vogt

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Im Paycom Center feierte kaum jemand den 108:101-Sieg der Thunder gegen die Clippers. Wenige Augenblicke zuvor war eine der erschreckendsten Verletzungen der vergangenen NBA-Jahre zu sehen gewesen. Jalen Williams zog zum Korb, wurde gefoult und stürzte auf sein rechtes Bein, das sich in einem völlig unnatürlichen Winkel verdrehte. Die Zuschauer in der Halle waren fassungslos.

Er selbst konnte nur noch die Hände vor den Mund schlagen, als er die Stellung seines Fußes zum Knie sah. Shai Gilgeous-Alexander kämpfte mit den Tränen, und das allgemeine Gefühl war tiefe Betroffenheit, selbst beim Gegner. Der Flügelspieler wurde rasch versorgt und verließ das Feld auf einer Trage unter lautem Applaus. Ein paar Minuten später endete ein Spiel, das niemanden mehr interessierte.

„Im Moment geht es uns nicht gut“, war alles, was Mark Daigneault dazu sagte. Shai Gilgeous-Alexander äußerte sich etwas ausführlicher.

„Ich fühle mich furchtbar für ihn. Es wird sehr hart, einen Spieler seines Kalibers zu verlieren, aber er ist nicht für immer weg. Er wird stärker zurückkommen als je zuvor, das wissen wir. Wir müssen nur bis dahin durchhalten“, sagte Gilgeous-Alexander. „Er hatte großes Pech, aber er ist darauf vorbereitet. Er liebt es zu spielen und liebt den Wettkampf. Das macht ihn aus.“

Eine Diagnose haben die Thunder bislang nicht veröffentlicht. Die Bilder lassen jedoch eine lange Ausfallzeit befürchten. Schon in der vergangenen Saison hatten Verletzungen Williams und den Thunder schwer zugesetzt. Nach nur 33 Partien in der regulären Saison ging der Flügelspieler nicht in Topform in die Playoffs. Dort warfen ihn körperliche Probleme erneut zurück und schwächten OKC bei der versuchten Titelverteidigung.

Die Thunder haben bewiesen, dass sie auch ohne Williams ein starkes Team sind. Vor einigen Monaten wurde aber deutlich, dass er gegen die stärksten Gegner ein unverzichtbarer Baustein ist. Nun bleibt nur, auf die Diagnose zu warten und zu hoffen, dass die Verletzung weniger schwer ist, als die Bilder vermuten lassen.

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