Die Philadelphia 76ers präsentieren sich zu Beginn der Saison 2026/27 als Spitzenteam. Das ist keine neue Erkenntnis. Im Kader stehen vier All-Stars, zwei MVPs der Liga und zwei Finals-MVPs. Das Ziel kann nur der Titel sein. Das hatte LeBron James angekündigt, und Joel Embiid unterstrich es nun mit einer großartigen Leistung.
Das gilt erst recht, wenn der Center so aufdreht wie derzeit. Viele hatten bezweifelt, dass er noch einmal zu seiner besten Form findet. Beim 127:116-Sieg gegen die Milwaukee Bucks glänzte er nun mit 28 Punkten, 11 Rebounds und 10 Assists. Es war das zehnte Triple-Double seiner Karriere.
LeBron James fehlte wegen Beschwerden im unteren Rücken. Die Sixers sind aber nicht von einem einzelnen Spieler abhängig, erst recht nicht, wenn Embiid Werte wie in seiner besten Phase erreicht.
Für Jubel ist es dennoch zu früh. Die Frage nach Embiids körperlicher Verfassung wird die gesamte Saison begleiten, die Playoffs eingeschlossen. Auf diesem Niveau sind die Sixers aber ein äußerst gefährliches Team. Das Video zeigt Embiids Auftritt.
Offensiv ist kaum ein Team gefährlicher. Auch ohne LeBron kamen Jaylen Brown auf 27 Punkte, Tyrese Maxey auf 26 und VJ Edgecombe auf 17. Die Sixers können auf viele Arten punkten. Wer gegen sie doppelt, öffnet anderen Spielern freie Würfe.
Mühelos gegen die Bucks
Die Bucks stellten die Sixers vor wenige Probleme. Die erste Halbzeit verlief ausgeglichen, zur Pause führte Philadelphia mit vier Punkten. Danach zogen die Sixers das Tempo an und bauten den Vorsprung im letzten Viertel auf zehn Punkte aus. Sie stehen nun bei einer Bilanz von 3:0.
Bei den Bucks sieht es ganz anders aus. Jaime Jaquez Jr. war mit 21 Punkten der beste Werfer seiner Mannschaft, und Kel’el Ware steuerte von der Bank aus ein Double-Double mit 19 Punkten und 13 Rebounds bei. Das reichte jedoch nicht, um in der Schlussphase noch eine Chance auf den Sieg zu haben. Milwaukee steht damit bei 0:3.
(Foto: IMAGN IMAGES via Reuters Connect)





