Es ging sogar noch schneller als erwartet. Die NBA hat angekündigt, eine Partnerschaft mit Kalshi und Polymarket einzugehen. Die beiden Unternehmen sind die führenden Plattformen für sogenannte Prognosemärkte in den USA. Finanzielle Details wurden nicht bekannt. Im Kern dürfen beide Anbieter künftig offizielle Daten der Liga nutzen und auf ihr geistiges Eigentum zurückgreifen.
Wie zuvor schon bei den Sportwettenanbietern betont NBA-Commissioner Adam Silver, dass die Zusammenarbeit für mehr Transparenz sorge. So könne die Liga von innen heraus Schutzmechanismen schaffen. Ähnliche Regeln hatte sie vor relativ kurzer Zeit bereits für klassische Sportwetten eingeführt.
Prognosemärkte gelten offiziell nicht als klassische Wettmärkte, auch wenn der Unterschied vor allem juristischer Natur ist. Auf Kalshi oder Polymarket wird nicht gewettet. Stattdessen kaufen Nutzer Anteile an einem Ereignis. Der Preis jedes Anteils bildet sich am freien Markt und liegt zwischen 0 und 0,99 Dollar. Tritt das Ereignis ein, auf das „gesetzt“ wurde, wird jeder Anteil mit 1 Dollar ausgezahlt.
Im Zuge der neuen Partnerschaft traf die NBA außerdem eine Vereinbarung mit der Commodity Futures Trading Commission (CFTC). Die US-Bundesbehörde reguliert die noch junge Branche der Prognosemärkte.
Laut The Athletic will die NBA zudem ihre Zusammenarbeit mit DraftKings und FanDuel ausbauen. Auch in diese ohnehin lukrativen Partnerschaften sollen künftig Prognosemärkte einbezogen werden.
(Titelbild: Kalshi/X)




